Dienstag, 22. Juli 2008

Statistik Übung 1

In der Übung 1 ging es um die Erfassung von Bodenrichtwerten einer oder mehreren Gemeinden aus Rheinland-Pfalz. Anschließend sollten die Werte mithilfe von GoogleEarth visualisiert werden. Im Folgenden werden die Bodenrichtwerte der Stadt Bernkastel-Kues, Sitz der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, untersucht. Als Datengrundlage dient das Bodenrichtwerteauskunftssystem RLP; die Bodenrichtwerte können in GoogleEarth, mithilfe des Tools "Polygon hinzufügen", übertragen werden.



Die Höhen der Polygone werden in Abhängigkeit von den Bodenrichtwerten der einzelnen Gebiete gewählt. Die Bodenrichtwerte wurden 1:1 in die Höhe Übertragen, z.B. 100 Euro/m² entsprechen einer Höhe von 100 m. Zusätzlich wurden die Gebiete in sechs verschiedene Kategorien eingeteilt, die mit jeweils anderen Farben gekennzeichnet sind. Die einzelnen Farbkategorien sind nochmals in Farbabstufungen unterteilt, abhängig von der Höhe des Bodenrichtwertes.



Anschließend wird die Verteilung der einzelnen Werte mithilfe eines Stengel-Blatt-Diagramms untersucht.


"Definition und Funktion von Lage- und Streuungsparameter

  • Lage- und Streuungsparameter sind auf einen Wert reduzierte
    Kenngrößen einer eindimensionalen Häufigkeitsverteilung
  • ihre Funktion ist es, eine Häufigkeitsverteilung möglichst knapp
    zu charakterisieren bzw. diese zu repräsentieren
  • Lageparameter sind dabei dafür zuständig, „Häufungen“ von
    Messwerten zu signalisieren; Streuungsmaße sollen hingegen die
    Homogenität bzw. Heterogenität einer Verteilung beschreiben"

Quelle:
[Jun.-Prof. Dr. Jürgen Maier, Statistik für Sozialwissenschaftler, SS 2008 , Zugriff: 22.07.2008]


Zu den Lageparametern gehören Modus, Median und Mittelwert. Der Mittelwert der Bodenrichtwerte liegt in diesem Fall bei 171,42 Euro/m², der Median beträgt 102 Euro/m². Als häufigster Wert tritt 135 Euro/m² auf und ist somit der Modus der Urliste.

Die Spannweite gehört zu den Streuungsparametern und beträgt in diesem Fall 749 Euro/m².

Auffallend ist das Minimum von nur 1 Euro/m², dies könnte daran liegen dass dieses Gebiet nicht als Bauland ausgewiesen sein könnte oder aus anderen Gründen die Nutzung eingeschränkt ist. Andererseits gibt es ein Maximum von 750 Euro/m², sowie die beiden Werte von 400 Euro/m² und 270 Euro/m², die alle drei als Ausreißer bezeichnet werden können. Diese Gebiete befinden sich in und direkt um den historischen Stadtkern, welcher vollständig restauriert ist und eine wichtige Rolle für die touristische Attraktivität der Stadt spielt. Im westlich der Mosel liegenden Kues sind die Preise im Schnitt erheblich günstiger als im östlich der Mosel gelegenen Bernkastel; hier findet man außerdem eine deutlich heterogenere Aufteilung der Bodenrichtwerte als in Kues.

Die Visualisierung der Bodenrichtwerte für Bernkastel-Kues kann als KMZ-File für GoogleEarth hier runtergeladen werden.

Diese Übung war in Zweier-Gruppen zu bearbeiten. Mein Gruppenpartner war Annika Mey.

Dienstag, 24. Juni 2008

GIS Übung 6

In dieser Übung ging es um das Digitalisieren von Objekten. Als Kartengrundlage diente die TK25 von Kaiserslautern und Umgebung. Es sollten verschiedene Gebäude der TU Kaiserslautern digitalisiert werden und mit der Gebäudenummer und dem Fachbereich ergänzt werden. Zum digitalisieren wird der zur Verfügung gestellte Vektorlayer "TU_Kaiserslautern.shp" verwendet. In der Attributentabelle sind die Attribute "NO" für die Gebäudenummer und "FB" für den Fachbereich vorgesehen.

In Qgis sollte die Toolbar "Digitalisierung" eingeschaltet werden. Hier kann man, über die Schaltfläche "Bearbeitungsstatus umschalten", in den Bearbeitungsmodus wechseln. Anschließend kann die Funktion "Polygon digitalisieren" ausgewählt werden. Mit diesem Werkzeug können nun die Gebäude digitalisiert werden. Mit Rechtsklick wird das Polygon abgeschlossen und die Attribute werden abgefragt und können eingetragen werden.

In Fällen wie bei Gebäude 32 und 34 kann es erforderlich sein ein Stück aus dem Polygon herauszuschneiden, weil sich eine Art Hof in des Mitte des Gebäudes befindet. Hierfür gibt es die Funktion "Ring hinzufügen".

Beim verlassen des Bearbeitungsmodus muss bestätigt werden dass die Änderungen gespeichert werden.

Abschließend sollten die Gebäude noch abhängig von ihrem Fachgebiet eingefärbt werden. Dies ist unter den Layereigenschaften unter "Bezeichnungen" mit "Eindeutiger Wert" als Legendentyp möglich. Als Klassifizierungsfeld wird "FB", für die Fachbereiche, ausgewählt.
Außerdem sollten die Gebäudenummern angezeigt werden. Hierzu muss unter den Layereigenschaften die Beschriftung aktiviert werden und als Attribut "NO" ausgewählt werden.

Montag, 16. Juni 2008

GIS Übung 5

Ziel der Übung war es einige Module von GRASS kennen zu lernen und anzuweden. Hierzu musste das Mapset Natura2000, was zur Verfügung gestellt wurde, geöffnet werden. Als Kartengrundlage dienten die Vektorlayer kreise_pol.shp, vsg_rlp_20070111.shp und ffh_rlp_20070111.shp. Dabei handelt es sich einmal um die Landkreisgrenzen von RLP, die Vogelschutzgebiete in RLP und die Fauna, Flora, Habitat-Gebiete in RLP. Diese Layer sollten über das GASS-Modul "v.in.ogr" in das Mapset geladen werden. Die Module findet man unter "Plugins" --> "GRASS" --> "GRASS-Werkzeugkiste öffnen", unter dem Reiter "Module", oder direkt über die GRASS-Werzeugleiste. Anschließend können die Layer in das Kartenfenster hinzugefügt werden.



Im nächsten Schritt sollte das Modul "v.extract.where" benutzt werden, um die Landkreisgrenzen von Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich darzustellen. Hierzu wird bei den Moduloptionen festgelegt dass der Parameter NAME des Vektorlayers "LK-RLP", "Birkenfeld" oder "Bernkastel-Wittlich" sein soll.

Mit dem Modul "v.select.overlap" soll ein Layer erzeugt werden in dem alle FFH-Gebiete enthalten sind die von den beiden Landkreisen Birkenfeld und Bernkasrel-Wittlich betroffen sind. Das gleiche wird wiederholt für die Vogelschutzgebiete.

Das Modul "v.overlay.and" erzeugt ein Vektorlayer aus der Schnittmeng von zwei Ausgangslayern. In diesem Fall soll nur der Teil der FFH-Gebiete und der Vogelschutzgebiete angezeigt werden die innerhalb der beiden Landkreise liegen.


Das Modul "v.overlay.or " erzeugt ein Vektorlayer aus der Vereinigungsmenge von zwei Ausgangslayern. In diesem Fall werden die beiden Layer, mit den FFH-Gebieten und den Vogelschutzgebieten innerhalb der beiden Landkreise, zu einem Layer zusammengefügt.

Montag, 5. Mai 2008

GIS Übung 3

Auf der Grundlage der Topografischen Karte 100 sollten folgende Inhalte dargestellt werden:


  1. Die Haupteinheitengruppen, klassifiziert nach ihren Namen im Maßstab größer 1:1000.000 als Layer ‚Haupteinheitengruppen’ in vollflächiger Darstellung mit 70% Transparenz.
  2. Die Haupteinheiten, klassifiziert nach ihren Namen im Maßstabsbereich 1:500.000 bis 1:1000.000 als Layer ‚Haupteinheiten’ in vollflächiger Darstellung mit 60% Transparenz.
  3. Die Untereinheiten, klassifiziert nach ihren Namen im Maßstab kleiner 1:500:000 als Layer ‚Untereinheiten’ in vollflächiger Darstellung mit 50% Transparenz.
  4. Die Naturschutzgebiete, klassifiziert nach Ihrer Größe in 3 gleichgroßen Intervallen (zu bezeichnen mit ‚klein’, ‚mittel’, ‚groß’) als Layer ‚Naturschutzgebiete’

Als Grundlage dient das Rasterlayer TK100, die Vektordatei Ebene_5.shp muss 3 mal geladen werden. Einmal als Layer ‚Haupteinheitengruppen’, als Layer ‚Haupteinheiten’ und als Layer ‚Untereinheiten’. Die Daten für die Naturschutzgebiete befinden sich in der Vektordatei nsg_rlp_shp_070201.shp.



Um Bereiche eines Layers zu klassifizieren gibt es vier verschiedene Funktionen die bei den Layereigenschaften unter dem Reiter 'Bezeichnungen' zu finden sind. Bei der Option 'Legendentyp' können die einzelnen Funktionen ausgewählt werden. Für die Punkte 1, 2 und 3 wurde die Funktion 'Eindeutiger Wert' ausgewählt, weil es sich jeweils um einen Namen handelt, also einen eindeutigen Wert. Bei Punkt 4 wurde hingegen die Funktion 'Abgestuftes Symbol' ausgewählt weil die Werte hier in 3 Größenklassen klassifiziert werden sollten.



Ebenfalls bei den Eigenschaften unter dem Reiter 'Allgemein' befindet sich die Option 'Massstabsabhängig zeichnen'. Wenn diese Option aktiviert ist wird der entsprechende Layer nur in dem eingestellten Maßstabsbereich sichtbar, wie anhand der unter stehenden Bilder zu erkennen ist. Oben im Maßstab 1:1300000, links 1:750000 und rechts 1:100000.

Montag, 28. April 2008

Sonntag, 27. April 2008

GIS Übung 2 - Teil 1

Zur Einführung in den Umgang mit QuantumGIS sollten auf der Grundlage einer topograpischen Karte von Rheinland-Pfalz folgende Inhalte dargestellt werden:


  • Verwaltungsgrenzen für Landkreise, Verwaltungsgrenzen und Ortsgemeinden in verschiedenen Umrandungsfarben. Als Umrandungsstärken waren 3, 2, und 1 zu verwenden.

  • Naturschutzgebiete mit grüner Umrandung in der Stärke 3 und gleichfarbiger Diagonalschraffur.

  • Beschriftungen der Ortsgemeinden und Naturschutzgebiete nach ihren Namen (Attribute: NAME, GEBIETSNAM) in der zur Umrandung passenden Farbe.

Hierzu musste zuerst die Grundkarte im Rasterformat als Layer eingefügt werden, danach wurden die Landkreise, Verwaltungsgrenzen, Ortsgemeinden und Naturschutzgebiete als Vektorlayer geladen. Diese Dateien wurden zur Verfügung gestellt

Die Umrandungsfarben und -stärken können bei den Eigenschaften der jeweiligen Layer geändert werden.



QuantumGIS zeigt die Beschriftungen immer in dem Maßstab an, in dem sie hinzugefügt worden sind. Deshalb muss vor der Beschriftung ein geeignter Maßstab as gewählt werden damit die Beschriftung um Bereich Weilerbach gut lesbar ist. In der Atributtabelle gibt es eine Funktion die den in der Liste ausgewählten Bereich anzeigt.



Die Beschriftung selbst kann unter Eigenschften --> Beschriftung, bei dem jeweiligen Layer vorgenommen werden.



Gesamtansicht der Karte mit allen Layern eingeschaltet.

Freitag, 18. April 2008

Erfahrungen beim Einrichten des Blogs

Ich habe mich für blogger.com entschieden weil die Bedienung mir relativ benutzerfreundlich erschien. Die Anmeldung verlief ohne Probleme und in kurzer Zeit. Zum erstellen eines Posts sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig.
Die einzige Schwierigkeit die ich hatte beim erstellen der Posts betraf die Anordnung der Bilder. Diese erscheinen im veröffentlichten Post oft nicht an der Position wie im Editor, sodass mehrmaliges Korrigieren notwendig war um die Bilder an die gewünschte Position zu bringen. Dies liegt daran dass man im Editor eine weitaus größere Breite zur Verfügung hat als im eigentlichen Post, so kann das Layout schnell durcheinander geraten. Außerdem ist die Positionierung der Bilder nicht sehr flexibel, manchmal entstanden Abstände zwischen zwei Bilder die zumindest ich nicht mehr entfernen konnte.
Im Großen und Ganzen finde ich die Bedienung jedoch sehr einfach und bedienerfreundlich. Das einfache Hinzufügen und Entfernen von Blogelementen ist ebenfalls zu bemerken, so ist es leicht ein personalisiertes Layout zu erstellen.